08.05.2020

Corona Virus-Aktuelle Informationen u.a. für Prüfer und Prüflinge

Personen im Traktor
© LfULG

Aktuelle Informationen und Handlungsempfehlungen

Die Mitarbeiter des Referates 91 – Berufliche Bildung arbeiten von zu Hause aus, sind aber telefonisch bzw. per E-Mail weiter zu erreichen.

Information für Prüfer

Information für Prüfungsteilnehmer

Häufige Fragen

Fragen und Antworten zur Abschlussprüfung

Abschlussprüfungen werden auf jedem Fall durchgeführt. Ob die bisher geplanten Termine gehalten werden können, kann derzeit nicht beantwortet werden. Seitens der Zuständigen Stelle werden die Zulassungen zur Prüfung wie geplant vorbereitet. Einladungen werden unter Vorbehalt versendet. Rechtzeitig vor dem jeweiligen Termin gibt es eine verbindliche Aussage, ob die Prüfung termingemäß stattfindet.

Für alle Auszubildenden, die die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen und sich zur Abschlussprüfung angemeldet haben, werden die Zulassungsbescheide in den nächsten Wochen versendet.

Bei allen an der Prüfungsdurchführung Beteiligten besteht der feste Willen, die Abschlussprüfungen des Sommers 2020 zu den geplanten Terminen durchzuführen.

Für die Prüfungsabnahme wurden Hygiene- und Verhaltensregeln zum Corona-Virus-Infektionsschutz aufgestellt. Hierzu werden alle Prüfungsteilnehmer/innen bereits im Vorfeld informiert. Die Prüfungsteilnahme ist möglich, wenn die Regeln eingehalten werden und keine Risikofaktoren beim Prüfungsteilnehmer bzw. in seinem unmittelbaren Umfeld eine besondere Berücksichtigung finden müssen.

Für die zentralen schriftlichen Prüfungen werden derzeit keine zusätzlichen Nachschreibtermine geplant. Die nächsten Termine sind zur Winterprüfung 2021 vorgesehen.

Die praktischen Prüfungen werden durch die regionalen Prüfungsausschüsse organisiert. Diese suchen im Rahmen der Möglichkeiten bei nachvollziehbarer Nichtteilnahme eines Kandidaten immer nach zeitnahen Prüfungsterminen.

Auch unter den aktuellen Pandemiebedingungen müssen Sie nach telefonischer Verständigung mit dem/der Geschäftsführer/in des Prüfungsausschusses (siehe Einladungsschreiben) schriftlich von der Prüfung abmelden. Der schriftlichen Abmeldung sind geeignete Nachweise (Krankschreibung, Bescheid des Gesundheitsamtes o.ä.) beizufügen.

Zunächst endet das Ausbildungsverhältnis mit dem Datum, das im Ausbildungsvertrag vereinbart ist. Prüfungstermine können auch nach Beendigung des Ausbildungsverhältnisses stattfinden, d.h. die Teilnahme an der Abschlussprüfung ist nicht von einer Vertragsverlängerung abhängig. Wichtig ist hier, dass die Zulassung während der Ausbildungszeit erfolgt ist.

Eine Verpflichtung zur Verlängerung des Ausbildungsvertrages besteht für beide Vertragspartner nicht. Allerdings dürfte es in vielen Fällen nicht sinnvoll sein, das Ausbildungsverhältnis vor der Prüfungsabnahme zu beenden.

Beide Vertragspartner (der Ausbildende für den Betrieb und der Auszubildende) können im gegenseitigen Einvernehmen eine Verlängerung des Ausbildungsvertrages vereinbaren. Damit besteht das Ausbildungsverhältnis für das 3. Ausbildungsjahr bis zum Ablegen der Abschlussprüfung weiter. Alle Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsverhältnis bestehen fort. Die Ausbildungsvergütung für das 3. Ausbildungsjahr ist in diesem Fall durch den Betrieb monatlich weiter zu zahlen. Der Auszubildende ist wie gewohnt versichert (Lernort Betrieb durch Betrieb, Lernort Schule durch Unfallkasse Sachsen).

Eine Verlängerung der Ausbildungszeit wie auch anderweitige Veränderungen im Ausbildungsvertrag sind rechtzeitig über die jeweiligen Bildungsberater/-innen der Zuständigen Stelle zur Registrierung mitzuteilen.

Fragen und Antworten zur Zwischenprüfung

Die aktuell angesetzten Zwischenprüfungen entfallen bis zum Ende des laufenden Ausbildungsjahres ersatzlos. Es wird für diese Zwischenprüfungen keine neu angesetzten Termine geben. Die Zwischenprüfung gilt als abgelegt bzw. teilgenommen. Diese Zulassungsvoraussetzung zur Abschlussprüfung ist trotzdem erfüllt.

Die bereits absolvierte schriftliche Zwischenprüfung wird selbstverständlich durch die Prüfungsausschüsse korrigiert. Der jeweilige Bildungsberater/die jeweilige Bildungsberaterin gibt jedem hierzu Rückmeldung. Zu den praktischen Fähigkeiten können die Ausbilder befragt werden, gegebenenfalls werden auch Möglichkeiten einer besonderen Leistungsfeststellung unter prüfungsähnlichen Bedingungen gefunden, vorbehaltlich der Zulässigkeit sozialer Kontakte gem. Allgemeinverfügung Sachsen.

Fragen und Antworten zur überbetrieblichen Ausbildung

Alle sächsischen überbetrieblichen Ausbildungsstätten bieten seit dem 04.05.2020 unter Beachtung strenger Hygienekonzepte wieder ÜbA-Lehrgänge an. Zunächst finden Lehrgänge für das 3. Ausbildungsjahr statt, die verstärkt die gezielte Prüfungsvorbereitung unterstützen (Pflanzenschutz für Landwirte, Fachkraft Agrarservice, Gärtner), Tierhaltung Rind II (Landwirte, Tierwirte) oder Bau- und Vegetationstechnik – die Baustelle (Gärtner FR Galabau). Bei den Einladungen wird berücksichtigt, dass auch die Berufsschulen das Augenmerk auf das 3. Ausbildungsjahr haben. 

Fragen und Antworten zum Kurzarbeitergeld

Der Ausbildungsbetrieb steht in der Pflicht, Ausbildung so lange als möglich durchzuführen. Hierfür ist auch abzuwägen, ob und in welchen Bereichen doch noch Inhalte der Ausbildungsordnung vermittelt werden können. Hier können auch Möglichkeiten von Kooperationen genutzt werden. Für einen Zeitraum von 4-6 Wochen ist dies auch in Form eines Praktikums in nicht selbst anerkannten Ausbildungsstätten möglich. Informieren Sie Ihren Ausbildungsberater/Ihre Ausbildungsberaterin bei Nutzung dieser Möglichkeit.

Auszubildende können nicht einfach in Kurzarbeit geschickt werden. Auszubildende erhalten auch bei unvermeidlicher Kurzarbeit für 6 Wochen ihre Ausbildungsvergütung.

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