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Pädagogische Angebote für Kinder und Schüler

Servicestelle „Lernen in der Agrarwirtschaft“ läuft aus und wird neu ausgeschrieben

Das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) verfolgt die bildungspolitische Zielstellung, dass bei Kindern und Jugendlichen im Freistaat Sachsen ein realistisches Bild von der Landwirtschaft und ein Dialog zwischen Erzeugern und Verbrauchern von Nahrungsmitteln entstehen, der Entfremdung von Natur und Mensch entgegengewirkt, die Verantwortung der Landwirtschaft für die Erhaltung der Umwelt erkannt und mit Hilfe berufsorientierender Maßnahmen das Interesse an einer Ausbildung und Beschäftigung in der Landwirtschaft erhöht wird.

Deshalb wird es insbesondere Schulklassen ermöglicht, das Klassenzimmer durch den Lernort »Betrieb« zu ersetzen. Hier werden Lehrplaninhalte der allgemein bildenden Schulen in geeigneten Betrieben von Praktikern unter Beachtung des didaktischen Prinzips der Einheit von Theorie und Praxis anschaulich vermittelt. Diese Betriebe erhalten für ihre Tätigkeit ein pauschales Honorar.

Gegenwärtig werden pro Jahr überschlägig mit 1.500 Praxistagen in ca. 100-200 sächsischen Betrieben ca. 25.000 sächsische Kinder und Jugendliche erreicht (Ausnahme: geringere Zahlen im Jahr 2020 wegen der COVID-19-Pandemie).

Rückblick

Das LfULG hatte für die letzten 4 Jahre - 2017 bis 2020 - im Zusammenhang mit dem Projekt »Lernen in Unternehmen der Land-, Forst- und Milchwirtschaft sowie des Gartenbaus« eine Servicestelle beauftragt und finanziert. Diese Servicestelle läuft zum Ende des Jahres 2020 aus.  Das Thema bleibt aber weiterhin eine freiwillige staatliche Aufgabe. Derzeit wird eine Servicestelle erneut öffentlich ausgeschrieben.

Danksagung

Für die überaus erfolgreiche und engagierte Arbeit sagen das SMEKUL und das LfULG an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an:

  • die bisherige Servicestelle bei der Bildungsgesellschaft des Sächsischen Landesbauernverbandes mbH
  • die beiden jeweils tätigen Kolleginnen und Kollegen der Servicestelle sowie der Buchhaltung
  • den Kindereinrichtungen und Schulen mit ihren Erzieherinnen, Erziehern, Lehrerinnen und Lehrern und natürlich den wissbegierigen Kindern und Jugendlichen, die am Projektunterricht teilnahmen
  • den Referentinnen und Referenten bei den Fortbildungsveranstaltungen
  • den insgesamt über 300 Anbieterbetrieben von Projektunterricht mit ihren Betriebsleitern, Ausbildern und Betreuern
  • allen weiteren beteiligten Personen

Hauptaufgaben der neuen Servicestelle »Lernen in der Agrarwirtschaft«

  • Koordinierung und Finanzierung des Projektunterrichts
  • Information/Öffentlichkeitsarbeit
  • Weiterbildung zur fachlichen und pädagogischen Unterstützung
  • Evaluierung

Anbieterbetriebe

Anbieterbetriebe sind Unternehmen der Landwirtschaft, des Gartenbaus, der Forstwirtschaft, der Fischwirtschaft oder der Milchwirtschaft, die eine entsprechende Produktion und Vermarktung nach wirtschaftlichen Grundsätzen erbringen und nach ihren Einrichtungen, Bewirtschaftungszustand und dem Umfang der einzelnen Betriebszweige die Voraussetzungen dafür bieten, dass den Kindern und Jugendlichen das in den schulischen Lehrplänen und den Bildungsplänen der Kindertagesstätten geforderte Wissen und Können in Verbindung mit dem vorhandenen pädagogischen Gesamtkonzept vermittelt werden kann.

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